Medien & vergangene Ausstellung
Wir freuen uns, dass die Werke von Sabeth Holland so viel
positives Echo auslösen. Die Medienstimmen und Fotos geben Ihnen einen
Einblick zu den Ausstellungen, die wir mit Sabeth Holland lancieren durften.

N0 LIMITS? – Das Interview zu Kunst am Bau
Sabeth Holland im Gespräch mit Natalie Kreutzer zum Thema Kunst am Bau – Ein Raum mit no limits? – Hier finden Sie den PODCAST des Interviews vom 6. November, das in der Galerie Kunsthaus Rapp stattgefunden hat.
Works of an Artist – Sabeth Holland
Films HSG 2023, Sara Wuest, Moana Salmina, Annisaa Tschopp

No Limits
Die Vorarlbergerin – Lifestyle Magazin, Austria - November / Dezember 2024
Sabeth Holland is one of the most established contemporary artists of the moment. Her work is characterized by a multitude of colors, shapes and the motivation to convey joy. The internationally successful painter and sculptor combines various techniques and media to create emotionally driven visual experiences. Her solo exhibition no limits – Under the spell of fantasy is an invitation to push your own boundaries of imagination. The paintings and sculptures are art that breathes freedom, breaks rules and creates new worlds - created with heart, soul and mind. Until November 22, 2024, Galerie Kunsthaus Rapp, www.nolimits-art.ch
Sabeth Holland zählt zu den arriviertesten Schweizer Künstlerinnen der Gegenwart. Ihr Schaffen ist geprägt von einer Vielfalt an Farben, Formen und der Motivation, Freude zu vermitteln. Die international erfolgreiche Malerin und Bildhauerin verbindet verschiedene Techniken und Medien, um emotional geprägte visuelle Erlebnisse zu schaffen. Ihre Einzelausstellung no limits – Im Bann der Fantasie ist eine Einladung, die eigenen Grenzen der Vorstellungskraft zu sprengen. Die Bilder und Skulpturen sind Kunst, die Freiheit atmet, Regeln bricht und neue Welten schafft – geschaffen mit Herz, Seele und Verstand. Noch bis 22. November 2024, Galerie Kunsthaus Rapp, www.nolimits-art.ch

«Ich sehe mich als Botschafterinder Lebensfreude»
Sabeth Holland gehört zu den arriviertesten Schweizer Künstler:innen der Gegenwart. Die «Farbenspiele», wie ihre Bilder und Skulpturen auch genannt werden, wurden mehrfach international ausgezeichnet. Im Interview erzählt die St. Gallerin, was ihre Kunst bewirken soll und wie sich die Kunstwelt verändert hat.
Allein schon wegen der Farbenpracht hat Ihre Kunst eine grosse Strahlkraft. Was wollen Sie mit Ihren Werken vermitteln? Als künstlerische Autodidaktin habe ich schon immer aus einer inneren, positiven Kraft heraus gearbeitet. Diese Kraft hat sich durch meine Lebenserfahrung weiterentwickelt, ist mit den Jahren stärker geworden. Auch persönliche Tiefschläge habe ich verarbeitet, indem ich die innere Leere mit einer lebensbejahenden Leichtigkeit gefüllt habe. Diese Leichtigkeit widerspiegelt sich in meiner Kunst. Ich sehe mich als Vermittlerin einer positiven Weltsicht, als Botschafterin der Lebensfreude.
Wo holen Sie sich Inspiration für Ihr künstlerisches Schaffen? Ich habe eine sehr intensive Wahrnehmung meiner Umgebung und empfinde die Welt als extrem farbig und intensiv. Eine Föhnstimmung, ein Feuerwerk, aufsteigender Rauch – ich sehe überall Inspiration für positive Emotionen, die ich dann in meine Werke einfliessen lasse. Die Bilder und Skulpturen zeigen immer meine Sicht auf etwas. Mein künstlerisches Schaffen ist ein Wechselspiel zwischen Nähe und Entfernung, zwischen visueller und emotionaler Wahrnehmung, zwischen Farben und Formen. Ziemlich chaotisch (lacht).
«Farben, die rätselhafte Märchenepisoden zu erzählen scheinen» wurde einmal über Ihre Kunst geschrieben. Wie entsteht diese Bildsprache bei Ihren Werken? Ich mache erst Skizzen und schreibe meine Gedanken auf. Während des Malens entwickelt sich ein Objekt aber auch ein Eigenleben, das mir den Weg zeigt. Der Prozess ist weitgehend unvorhersehbar. Ich spüre dann aber, wann ein Objekt fertig ist. Nämlich dann, wenn es Kraft und Tiefe hat. Für den Finish lasse ich mir viel Zeit. Ein Strichlein da, ein Farbhauch dort. Darüber kann ich lange sinnieren. Farbe braucht ja Zeit zum Trocknen. Das mache ich mir zunutze.
Ihre Arbeiten sind mittlerweile in privaten und öffentlichen Sammlungen auf allen Kontinenten vertreten. Worauf sind Sie besonders stolz? Ich freue mich immer, wenn meine Werke in der Öffentlichkeit ausgestellt und von einem breiten Publikum betrachtet werden können. Dazu gehört vor allem meine Kunst am Bau. Zum Beispiel durfte ich in Wittenbach SG eine Kreiselinstallation gestalten. Auch im Pflegeheim Notkerianum in St. Gallen hängt eine Bilderreihe von mir. Letztes Jahr durfte ich für die Psychiatrie St. Gallen in Heerbrugg meine bunten Soulflowers direkt auf die Betonwände malen. Das war rein physisch schon ein sehr schönes Erlebnis – bei jedem Arbeitsschritt wurden die grauen Wände heller und lebendiger. Stolz bin ich natürlich auch auf die Einladungen an internationale Ausstellungen wie letztes Jahr in die Galerie Koo in Hongkong.
Ihre Internetseite wurde von einem New Yorker Kunstmagazin zu den «Top 500 Websites» gewählt. Was bedeuten Ihnen solche Auszeichnungen? Solche Auszeichnungen sind natürlich eine grosse Ehre und auch sehr wichtig für Künstler:innen. Kunst ist nicht wie Profisport, der externe Multiplikatoren hat und sich in der Öffentlichkeit quasi selbst vermarktet. In der Kunstszene wird man erst durch Einladungen an Ausstellungen und Auszeichnungen richtig wahrgenommen. Sie sind wie ein Gütesiegel.
Eben gerade wegen den neuen Medien wird die Welt heutzutage überschwemmt mit Kunst. Es ist schwierig geworden, sich abzugrenzen. Früher half das Feuilleton, den Menschen meine Kunst zu erklären und sie ihnen nahe zu bringen. Diese Nähe zum Publikum ist heute nicht mehr gleich spürbar. Wir sind in einer Zeit von starkem Wandel – auch in der Kunstszene. Wohin das führen wird? Ich weiss es nicht. Ich bleibe offen.
Das Promi Interview
Best of Magazin St. Gallen 2024/ 2025
Text und Interview: Felix Engeli
Foto: Johannes Eisenhut

Sabeth Holland kennt keine Grenzen
Ab dem 24. Oktober 2024 stellt die international erfolgreiche St. Galler Künstlerin Sabeth Holland ihre Werke in der Galerie Kunsthaus Rapp in Wil aus. Mit der facettenreichen Ausstellung „no limits“ schliesst sich ein Kreis: Vor über 20 Jahren hat die Karriere von Sabeth Holland in Wil so richtig Fahrt aufgenommen.
„Mit ihrer Kunst bricht sie Regeln, erschafft neue Welten und sprengt die Grenzen der Vorstellung“, sagt Marianne Rapp Ohmann. Wer die Bilder, Skulpturen und Wandobjekte von Künstlerin Sabeth Holland betrachtet, weiss sofort, was damit gemeint ist: Die farbenfrohen und gleichzeitig harmonischen Werke strahlen eine Energie aus, die ansteckt. Jedes einzelne Bild sei eigentlich eine Bildersammlung, ergänzt Rapp Ohmann – angereichert mit vielen Details. Sabeth Holland benutzt dazu unter anderem hochkarätiges Blattgold, seltene Pigmente und Glitzer.
Die neuste Ausdrucksform sind die sogenannten „Discdelights“. Den vertrauten Begriff „Disc“ (Scheibe) ergänzt die Künstlerin mit dem englischen Wort „Delight“ für Hochstimmung oder Freude. Sabeth Holland nutzt dafür eine scheibenförmige Fläche und lässt stark strukturierte Akzente räumlich hervortreten. Veredelt werden die Werke mit der unverkennbaren Farbgebung. Im Rahmen der Ausstellung „no limits – Im Bann der Fantasie“ in der Galerie Kunsthaus Rapp wird die Künstlerin zudem ihre märchenhaften Skulpturen präsentieren. Dazu zählt der „Sunshine Prince“, der an den kleinen Prinzen aus dem gleichnamigen Kinderbuch erinnert.
Mit dem Unternehmen Rapp arbeitet Sabeth Holland seit 1998 erfolgreich zusammen. Vor 22 Jahren hat sie in der Galerie Kunsthaus Rapp die allererste Einzelschau überhaupt realisiert und dabei vor allem Malerei gezeigt. Seither hat sich Sabeth Holland international einen Namen gemacht und ihre Werke schon in China, den USA und in ganz Europa ausgestellt. „Es ist ein beachtlicher Künstlerinnenweg, den wir gemeinsam gegangen sind“, sagt Marianne Rapp Ohmann, Inhaberin der Galerie Kunsthaus Rapp, nicht ohne Stolz. Eine dem Publikum weniger bekannte Kompetenz von Sabeth Holland ist ihr bedeutendes Schaffen im Bereich „Kunst am Bau“: Seit 1998 hat sie für zahlreiche Unternehmen und öffentliche Institutionen monumentale Konzepte ausgearbeitet. Dazu gehören auch die eben erst fertiggestellten Wand- und Deckeninstallationen für die Psychiatrie St. Gallen und das Pharmaunternehmen CSL Vifor. Am Mittwochabend, 6. November 2024 gibt sie Einblicke in diese aussergewöhnliche Tätigkeit.
